Kunst und Krimskrams im Prinzessinnengarten

Moritzplatz – Er ist so etwas wie der kleine Bruder vom ultrahippen Nowkoelln Flowmarkt: Der Kreuzboerg-Flowmarkt heißt nicht nur fast so wie das ältere Geschwisterkind, er fährt auch mit ähnlichem Konzept auf: Eine frische Mische aus Tinnef-Trödlern, Retro-Raritäten und Kunst-Kram lädt alle zwei Wochen zum Stöbern ein.

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Franziska, Pia und Svenja (v.l.n.r.) verkaufen oft auf Flohmärkten – gerne auch mal im Mauerpark. Foto: QIEZ – ©Lea Albring

 

Als erstes fällt auf: Es ist nicht so voll! Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass die Faktoren „Sonne“, „Sonntag“, „Trödelmarkt“ und „Kreuzberg“ hier aufs Heftigste korrelieren. Mich freut das natürlich außerordentlich und ich stürme los, hinein ins Trödel-Getümmel. Auf dem Kieselweg-gesäumten Areal bringen Profihändler, Gewerbetreibende und vor allem Privatleute ihr Trödelgut an den Mann. Die vollgestopften Flohmarktstände und Tapeziertische kann man sich ganz entspannt aus nächster Nähe anschauen, Ellenbogen-Rempler oder Gänsemarsch-Geschiebe gibt es hier zumindest heute nicht. Da bleibt genug Zeit und Muße, um in Ruhe am Stand zu verweilen und das eine oder andere Schätzchen aus den Tiefen der Kramboxen zu fischen.

Mode von Omas Dachboden

Die Klassiker – Bücherstand, handgefertigte Kleinkunst und Trash-Trödler – sind schnell abgefrühstückt. Flott noch einen Kafka für zwei Euro eingesackt, dann geht’s weiter: Klamotten stöbern…

weiter via: www.qiez.de


28. April 2014 Home, Presse

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